LAST MINUTE TIPPS FÜRS ABI & LERNTIPPS ALLGEMEIN

Uff! In 4 Wochen ist für mich die 1. Abiturprüfung. Das kam jetzt irgendwie doch schneller als gedacht. Seit Wochen gaukle ich euch auf Instagram vor, dass ich ja bald mein Abitur schreibe und dass ich viel lernen muss. Seither bekomme ich super viele Fragen zu meinem Abitur und welche Tipps ich denn habe. Nun gut, da dachte ich, ich setzte mich mal hin und schreib einfach mal meine Gedanken und alles was mir rund um das Thema einfällt auf. 

MEIN ABITUR

Erstmal kurz zu mir, um Fragen vorweg zu nehmen. Ich mache mein Abitur auf einem Wirtschaftsgymnasium in Baden-Württemberg, das heißt ich habe G9 gemacht. Meine „Leistungskurse“ – auch wenn das bei uns nicht so heißt (ich weiß auch garnicht so genau, was das ist, haha) wie auch immer gehe ich in Mathe, VBWL, Spanisch und Englisch ins schriftliche Abitur und in GGK ins mündliche. So viel mal vorab 🙂

Für mich ist wegen meines Profilfachs Wirtschaft der Lernaufwand enorm hoch. Also im Vergleich zu allen anderen Fächern ist das gefühlt min. 5 mal so viel. Man schreibt hier das Abitur in VWL und BWL.

WIE LERNE ICH AM BESTEN?

Auch wenn es vielleicht etwas spät scheint, ich habe nun oft rausgehört, dass viele nicht wissen, wo man überhaupt anfängt. Da jeder in jedem Bundesland ja irgendwie ein anderes Abitur schreibt, mit anderen Inhalten und Schwerpunkten, ist es nun wenig sinnvoll euch konkrete Inhalte zu nennen.
Aber meine Strategie kann ich euch natürlich mit auf dem Weg geben.

Ich muss dazu sagen, dass ich eigentlich immer alle Themen in den Fächern gut verstanden habe, weshalb ich jetzt nichts aufholen muss. Sollte das bei euch anders sein, würde ich euch in Anbetracht der geringen, verbleibenden Zeit raten, nur die großen Lücken aufzuholen und sich ansonsten auf andere Themen konzentrieren. Besser ihr kennt ein paar Sachen richtig gut, als alles nur ein bisschen – das ist zumindest meine Meinung.

Dann habe ich mir für jedes Fach ein Blatt erstellt, auf dem alle Überthemen mit den einzelnen Unterthemen nummeriert aufgelistet sind. Dahinter eine Spalte zum „Häkchen“ und Notizen machen. Sodass ihr abhaken könnt, ob ihr das Thema zusammengefasst habt und euch Notizen gemacht habt, inwiefern ihr es nochmal wiederholen müsst. So hat man einen sehr guten Überblick und eine Struktur, was für mich eigentlich das A&O ist: die Organisation 

Anschließend habe ich mir einen Kalender angefertigt und eingetragen, wann ich mir vornehme welches Thema der Liste ich wann ungefähr lerne. Achtet hier darauf grob die Zeit zu planen, die ihr für alle einzelnen Themen baucht und natürlich Puffer einzuplanen. Außerdem auch ganz wichtig sind die lernfreien Tage. Mit einem Plan könnt ihr die Tage, an denen ihr nichts lernt auch richtig genießen, ohne schlechtes Gewissen. Wenn man aber immer aufschiebt, hat man im Hinterkopf immer, dass man eigentlich lernen müsste. So kann man sich super schlecht entspannen.

Dieser Kalender ist für mich nur eine grobe Richtlinie. Ich arbeite vor allem mit Deadlines. Sprich mit Tagen an denen ich mit bestimmten Dingen fertig sein möchte. So kann ich die Zeit sehr frei einteilen und schauen, an welchem Tag es am besten passt mit dem Lernen. Meist überlege ich mir morgens oder am tag zuvor, was ich mir für den nächsten Tag vornehme. Wenn ich das dann geschafft habe, höre ich ganz bewusst auch auf zu lernen und mache etwas schönes. So nimmt man sich ordentlich den Stress raus.

WIE UMGEHEN MIT DEM STRESS BEIM ABITUR?

Wo ich nun Stress schon angesprochen habe, muss ich zugeben, dass ich das selbst auch sehr anfällig bin. Ich bin eine kleine Perfektionist und habe ziemlich hohe Ansprüche an mich selbst. Ich muss selbst ganz schön kämpfen, dass ich bewusst mal sonntags nicht lerne und Pause mache, oder dass ich mich auch mit anderen Dinge beschäftige.

Mein einziger Tipp ist eigentlich der Kalender, wie oben beschrieben. Außerdem hilft es mir, mir selbst immer wieder zu sagen „Du bist gut vorbereitet“ , „Mach dir nicht so einen Stress“ – den eure psychische Gesundheit ist da wirklich viel wichtiger! Also die Kommastelle hinter der Note, um die es letztendlich nur noch geht. Weil wenn ihr die ganzen 2 Jahre gut wart, warum sollte das Abitur dann super schlecht werden?

WAS LERNE ICH DIE LETZTEN 4 WOCHEN FÜRS ABITUR?

Ich habe mir eine kleine Deadline gesetzt bis zu den Osterferien mit allen Zusammenfassungen fertig zu sein. Mit Zusammenfassungen meine ich, dass ich mir die Themen einzeln zusammenfasse. So auch in Mathe – das klappt auch sehr gut. Sprich ich schreibe mir Definitionen, Beispielrechnungen, mögliche Aufgabenstellungen, „Lösungsrezepte“ auf und wiederhole dadurch alles. (in Englisch & Spanisch habe ich Mindmaps und Vokabellisten für die Themen gemacht)  So habe ich einen super Überblick über alles und kann schauen, was ich noch wiederholen muss und habe es direkt parat, wenn ich bei einer Aufgabe nicht weiterkomme.

In den Osterferien habe ich mir vorgenommen dann konkret Abiture zu lösen. Hier fokussiere ich mich dann auf BWL und Mathe. Das würde ich euch auch empfehlen, dass ihr euch auf 2 Sachen fokussiert. Englisch & Spanisch lerne ich dann sobald das Abi in Mathe & BWL vorbei ist. Mir persönlich reicht es, wenn ich das 4-5 Tage intensiv mache, da ich das Wissen ja bereits grob für die Kommunikationsprüfung gelernt habe.

Ansonsten versuche ich mich selbst zu zwingen einen kühlen Kopf zu bewahren, rede mir ein, dass es garnicht so schlimm sein wird und versuche bewusste Pausen zu machen. Sehr wahrscheinlich werde ich am Wochenende bevor das Abitur beginnt auch nochmal wegzufahren und meinen Kopf frei zu bekommen, um dann mit voller Energie zu starten. Vielleicht tut eich das ja auch gut? Vielleicht besucht ihr eine Freundin, die etwas weiter entfernt wohnt oder eure Oma oder macht einen Tag in einer Therme eurer Nähe. Einfach ein bisschen weg von zu Hause und weg vom Schreibtisch. Sonst ist man meiner Meinung nach ja schon völlig erschöpft bevor die Abitur Prüfungen überhaupt anfangen.

So, ich hoffe ich konnte euch ein bisschen helfen. Ich muss mich jetzt auch mal wieder ransetzten 😉 Allen von euch wünsche ich viel Erfolg fürs Abitur ! xx Sophia

Wie lernen für Abitur BWL Mathe

2 Comments

  1. 24. März 2018 / 13:09

    Uhh, bald Abi – ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg beim Lernen und natürlich ganz besonders bei den Prüfungen! Du packst das!! <3

    Ich habe letztes Jahr mein Abi gemacht (auch in Baden-Württemberg) und es war echt nicht so schlimm, wie man denkt. Im Endeffekt sind es nur normale Klausuren, die etwas größer/umfangreicher sind als die, die man in den Jahren in der Kursstufe geschrieben hat. Das habe ich mir immer und immer wieder gesagt und das hat mir geholfen, keine krasse Angst zu bekommen. Klar war ich sehr aufgeregt, aber im Endeffekt ist es echt gut gelaufen (außer in Mathe :D) und ich war und bin zufrieden mit dem Ergebnis.

    Ich habe erst in den Osterferien so richtig angefangen, intensiv zu lernen (außer Mathe, da hatte ich vorher schon regelmäßig Nachhilfe) – das hat aber ausgereicht! Gerade für Sprachen (bei mir nur Englisch und Deutsch) reichen eigentlich ein paar Tage, da man nicht wirklich viel lernen kann. Ich habe nur ein paar Probeabiture gemacht, also Texte geschrieben und mir Lösungs/Interpretationsvorschläge durchgelesen. Für Geschichte habe ich dagegen richtig viel gelernt – dank der Zusammenfassung einer Freundin, die ich selbst noch erweitert habe, ging das aber echt gut.

    Es war also nicht soo schlimm – aber dennoch bin ich unglaublich froh, dass ich es hinter mir habe 😀 Du hast es auch bald geschafft und kannst dein Abi ordentlich feiern! <3

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    http://www.themarquisediamond.de/

    • Sophia Scholl
      25. März 2018 / 10:19

      Danke! 🙂 ja ich fange auch jetzt erst so richtig an, zuvor hatte ich mir auch nur Zusammenfassungen vorbereitet. Bei mir ist BWL halt der echt schlimme Batzen, bei allem anderen bin ich total entspannt. Danke für deine lieben Worte

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